Ausstellungen / Museum
Lëtzebuerg City Museum Museum für Stadtgeschichte
Luxemburg, 14, rue du Saint-Esprit
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Kaihō - Japanese Women Artists after 1945
Mudam Luxembourg
Diese Ausstellung ist die erste europäische Überblicksschau, die die zentrale Rolle von Künstlerinnen aus Japan im globalen Nachkriegskontext und in den darauffolgenden Jahrzehnten des tiefgreifenden Wandels untersucht. Im Fokus einer Phase weitreichender gesellschaftlicher Umbrüche eröffnet diese umfassende Präsentation die Möglichkeit, radikale Formen künstlerischen Ausdrucks zu entdecken, wie sie in Japan sowie in transnationalen Netzwerken in Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika entstanden sind. Die Ausstellung ist in thematische Sektionen gegliedert und vermittelt Einblicke in dynamische kulturelle Austauschprozesse ebenso wie in die bislang oft übersehenen Randbereiche der Moderne. Ausgehend von den Biografien der Künstlerinnen, ihrer kreativen Beharrlichkeit und ihrem transnationalen Aktivismus versammelt die Ausstellung Arbeiten von Atsuko Tanaka, Yayoi Kusama, Yoko Ono, Fujiko Nakaya, Tomie Ohtake, Taeko Tomiyama und Yoshiko Shimada sowie vielen weiteren – darunter Werke, die außerhalb Japans nur selten oder bislang überhaupt nicht gezeigt wurden. Von Gutai bis zu experimentellen Ansätzen der Videokunst beleuchtet die Ausstellung die radikalen, zugleich jedoch häufig übersehenen Beiträge japanischer Künstlerinnen zu den globalen Nachkriegsavantgarden. Konzipiert von Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in Zusammenarbeit mit der Lenbachhaus München, versteht sich diese Präsentation als Neubetrachtung transnationaler Kunstgeschichten von den 1950er- bis in die 1990er-Jahre – aus einer zeitgenössischen Perspektive heraus. Kurator: Florence Ostende, assistiert von Anaël Daoud und Yurika Imaseki (Bild: Yoko Matsumoto painting in her studio, Ongata, Hachioji, Tokyo, in 1982. © The artist. Courtesy Hino Gallery and White Cube. Photo: © Mikio Kubota)
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FOR EVER - Christine Sun Kim
Mudam Luxembourg
Die in Berlin lebende US-amerikanische Künstlerin Christine Sun Kim wird eine ortsspezifische Installation für den Henry J. and Erna D. Leir Pavillon des Mudam realisieren. Ihre multidisziplinäre Praxis konzentriert sich auf die visuellen, sozialen und politischen Dimensionen von Klang und Sprache. Indem sie die Welt des Klangs visuell erfahrbar macht – durch Infografiken, musikalische Notationen und die American Sign Language (ASL) – teilt Kim ihre persönlichen Erfahrungen als gehörlose Person und hinterfragt dabei die Machtstrukturen und unbemerkten Normen, die öffentliche wie private Räume prägen. Ihre präzisen, selbst entwickelten Strategien – durchzogen von lyrischer Ironie – legen tief verankerte Formen von Ausschluss offen und verstärken Perspektiven, die allzu oft übersehen werden. Christine Sun Kim (1980 in Orange County, Kalifornien) präsentierte Einzelausstellungen und Performances in Institutionen wie dem Whitney Museum of American Art, New York, dem Mori Art Museum, Tokio (2025), dem Art Institute of Chicago, der Secession, Wien (2023), dem Queens Museum, New York (2022), dem Mildred Lane Kemper Art Museum, St. Louis (2021), dem MIT List Visual Arts Center, Boston (2020), De Appel, Amsterdam (2017) und der Tate Modern, London (2016). Sie war zudem an zahlreichen Gruppenausstellungen und Biennalen beteiligt, etwa im SFMoMA, San Francisco (2024), im Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main, bei der 14. Gwangju Biennale (2023), im The Drawing Center, New York (2022), im Stedelijk Museum, Amsterdam (2021), im MASS MoCA, Massachusetts, im Hamburger Bahnhof, Berlin (2020), bei der Whitney Biennial, New York (2019), der 9. Berlin Biennale, der 11. Shanghai Biennale, im New Museum, New York (2016) sowie im MoMA PS1, New York (2015). Ihre Werke sind in zahlreichen bedeutenden Sammlungen vertreten, darunter das Museum of Modern Art, New York, das LACMA, Los Angeles, die Tate, London, das Smithsonian American Art Museum, Washington, das Espoo Museum of Modern Art, das Busan Museum of Contemporary Art sowie das Whitney Museum of American Art, New York. Christine Sun Kim lebt und arbeitet in Berlin. Kurator: Léon Kruijswijk, assistiert von Hollie Douglas (Bild: Christine Sun Kim, 'The Sound of Temperature Rising’, 2019. Installation view, ‘Undocumented’, PS120, Berlin, Germany, 2019. Photo: Stefan Korte, © Courtesy of the artist and PS120)
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URBAN ART BIENNALE 2026
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Die URBAN ART BIENNALE ist weltweit eine der größten Werkschauen dieser anarchischen Kunstform jenseits herkömmlicher White Cube-Ästhetik. Seit 2011 wird alle zwei Jahre das gesamte Areal der Völklinger Hütte zum kongenialen Dialogpartner für die Kunst, die sich aus Street Art und Graffiti entwickelt hat. Nachdem die beiden letzten Biennalen weit in den Völklinger Stadtraum ausgegriffen haben, liegt der Fokus 2026 räumlich und inhaltlich wieder stärker auf der Völklinger Hütte. Mehr Arbeiten als je zuvor entstehen in situ speziell für ihren Ort in der Hütte. Zahlreiche Künstler:innen treten mit ihren Werken direkt in Dialog mit der Architektur und der Geschichte des ehemaligen Eisenwerks. „Street Art und Graffiti haben sich in Reibung mit der Stadt und in Konkurrenz zu den dort schon bestehenden Botschaften entwickelt. Auch die heutige Urban Art braucht den Gegenspieler und Mitspieler — einen Ort, von dessen räumlicher Struktur man sich inspirieren oder abgrenzen kann und auf dessen Geschichte die eigene Kunst reagiert. Die Völklinger Hütte bietet hierzu unzählige Möglichkeiten“, sagt der Kurator der URBAN ART BIENNALE, Frank Krämer. Der raue Charme der Möllerhalle oder der Sinteranlage treffen auf filigrane Stoffe und raumgreifende Installationen. NeSpoon spannt zwischen Sinteranlage und Möllerhalle ein fragiles Spinnennetz aus Häkeldeckchen, der Graffiti-Pionier Boris Tellegen, unter dem Künstlernamen DELTA für seine dreidimensional wirkenden Buchstaben bekannt, überführt seine Räumlichkeit in eine gigantische zweifarbige Holzskulptur. In Baptiste Debombourgs im wahrsten Sinne des Wortes facettenreicher Installation über die Arbeit und die Arbeiter der Völklinger Hütte spielt mit zerbrochenem Spiegelglas besetzte Kleidung eine zentrale Rolle. Der französische Künstler Milo sammelt Fingerabdrücke in der Stadt Völklingen und bringt sie per Kohlenstaub auf Papier in die Möllerhalle des Weltkulturerbes. Igor Ponosov übersetzt charakteristische Bewegungen der Hüttenarbeiter in eine Performance, die den historischen Rhythmus des Werks zu neuem Leben erweckt. Und in den Jacken, Hemden, Hosen, Röcken, Tüchern und Mützen, die Coco Bergholm in Anlehnung an Oberflächen des ehemaligen Eisenwerks und heutigen Weltkulturerbes von Rostrot bis Paradiesgrün gestaltet, können die Besucher:innen in einer „Postindustrial Camouflage“ mit den Orten der Hütte regelrecht verschmelzen – HUETTECOUTURE eben! Die Faszination von Zugwaggons — die im Zentrum der Graffiti-Kultur standen und Haupttransportmittel in der Völklinger Hütte waren — manifestiert sich in der diesjährigen URBAN ART BIENNALE in Kunstinstallationen und einer Foto-Präsentation, die die Kultur der urbanen Graffiti-Crews spiegelt und Street Art an entlegenen und unzugänglichen Orten für die Besucher:innen erlebbar macht. REFRESHINK bezieht sich auf eine Technik der traditionellen Kunst, wenn er gesprühte Werke erschafft, die an Mosaike erinnern. Tomas Lacque wiederum lässt seine urbane Installation unter einer Farbschicht erstarren – als habe ein Ascheregen das Werk bedeckt. Ein Eindruck, der Assoziationen an Pompeji nach dem Vulkanausbruch zulässt. Das Dach der Möllerhalle hat sich der Künstler Ampparito für seine Botschaft ausgesucht, die man in großen Lettern am besten von der Aussichtsplattform des Weltkulturerbes in 45 Metern Höhe betrachten kann. Sie spielt mit der Botschaft, die Autobesitzer in Spanien zuweilen in ihre Fahrzeuge legen: NO HAY NADA DE VALOR, frei übersetzt „Hier drin gibt es nichts von Wert“. Von wegen!
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Video Killed the Radio Star: The 1980s and their Cultural Echoes
Mudam Luxembourg
Die 1980er-Jahre waren ein Jahrzehnt voller Paradoxien: die glänzende Oberfläche der Popkultur und die tiefen Brüche der Weltpolitik; der Aufstieg neuer Technologien und das langsame Zerfallen alter Ideologien; die Geburt von MTV und der Schatten Tschernobyls. Die Ausstellung Video Killed the Radio Star widmet sich der Frage, wie die kulturellen und politischen Umbrüche der 1980er-Jahre bis heute unsere Gegenwart prägen. Ausgehend von Werken der Mudam Sammlung und von zeitgenössischem Dokumentationsmaterial, kehrt die Ausstellung zu einem entscheidenden Moment der globalen Kulturgeschichte zurück – in eine Zeit, in der das Bild die Stimme ablöste, Zugang wichtiger wurde als Besitz und Ästhetik auf neue Weise zur Machtfrage wurde. Gleichzeitig fragt sie nach den sich verändernden Wahrnehmungen und Sensibilitäten in einer Welt, die sich in ein Zeitalter der Übermediatisierung begab. Vom Endspiel des Kalten Krieges bis zum Aufstieg des Neoliberalismus markieren die 1980er-Jahre eine tiefgreifende Umorientierung der westlichen Welt – eine, die bald von anderen kulturellen Kräften neu geprägt wurde, sodass sich Narrative und Spielregeln grundlegend verschoben. Kurator:innen: Bettina Steinbrügge, assistiert von Caroline Honorien und Alexine Taddeï
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Dodeka, 12 Werke für 12 Kantone
Mudam Luxembourg
Von Mai bis Oktober 2026 präsentiert das Mudam Luxembourg – Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums Dodeka: 12 Werke für 12 Kantone. Der Titel leitet sich vom griechischen dōdeka ab, was „zwölf“ bedeutet – eine Anspielung auf die zwölf Kantone Luxemburgs. Begleiten Sie uns: Zwölf Kunstwerke aus der Mudam Collection verlassen die Museumswände und reisen in jeden der zwölf Kantone Luxemburgs. In lokalen Museen, Rathäusern, Bibliotheken und Kulturzentren beheimatet, bringt dieses Projekt zeitgenössische Kunst direkt ins Herz der Gemeinden im ganzen Land – und macht es möglich, die Mudam Collection gleich um die Ecke zu entdecken. Dodeka feiert die Sammlung des Museums als gemeinsames Erbe, das allen gehört. Zugleich hebt es den Reichtum der luxemburgischen Kulturlandschaft und die Institutionen hervor, die sie prägen. International in ihrem Umfang und ihrer Ambition umfasst die Mudam Collection über 800 Werke in allen Medien von zeitgenössischen Künstlern aus Luxemburg und der ganzen Welt. Die zwölf reisenden Werke setzen sich mit dem lokalen Erbe auseinander und resonieren mit den einzigartigen Geschichten jedes Kantons. Sie sind eingeladen, diese Landschaft zu entdecken, während sich unerwartete Dialoge zwischen den Werken und ihrem temporären Kontext eröffnen. Ein lebendiges öffentliches Programm aus Führungen, Performances, Workshops und Konzerten belebt das Projekt und macht es zu einem Erlebnis für ganz Luxemburg. Dodeka ist auch ein Abenteuer: Bei jedem Besuch einer der zwölf Stationen erhalten Sie einen Stempel. Sammeln Sie alle zwölf Stempel und Sie werden mit einem Jahr freiem Eintritt ins Mudam belohnt – Ihre ganz persönliche Kunstreise durch das Land, vollendet! Ort: Die zwölf Kantone Luxemburgs Werke und Ausstellungssorte: Wolfgang Tillmans, Mami, Schloss Clervaux Wim Delvoye, Dutch Gas-Cans, Schloss Vianden Su-Mei Tse, Vertigen de la Vida, Vieille Église Saint-Laurent, Diekirch Vyacheslav Akhunov, Lenin-Art, Kulturhuef, Grevenmacher Michel Majerus, Halbzeit, Luxembourg Learning Centre, Esch-Belval Annette Kelm, Die Bücher, Rathaus, Wiltz Serge Ecker, Catherine Lorent, Claudia Passeri, sHe is the future, Biodiversum, Remerschen Edith Dekyndt, Provisory Object 03, Trifolion, Echternach Sin Wai Kin, The Universe, Kinneksbond, Mamer On Kawara, One Million Years (Past and Future), Musée de l’Ardoise, Haut-Martelange Etel Adnan, Untitled, Centre national de littérature, Mersch Jessica Diamond, I Hate Business, hqLX, Luxembourg-Stadt Kurator:innen: Bettina Steinbrügge und Adèle Wester Mit Unterstützung von: Œuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte Visit Luxembourg
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Rémy Markowitsch. WE ALL (Except the Others)
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Kontamination von Natur und Kultur, Zwangsarbeit damals und heute, Hermann Röchling und sein Erbe: Der Schweizer Künstler Rémy Markowitsch beleuchtet und verdichtet mit seiner multimedialen Installation WE ALL (Except the Others) in der historischen Hängebahnwerkstatt zentrale Themen und signifikante Orte der Geschichte der Völklinger Hütte. Eine Conférencière und zahlreiche weitere Protagonist:innen führen uns von den Schlackenhalden Hermann und Dorothea mit dem Abraum der Hütte über den heutigen Parkplatz und die Benzolhäuser, einst Standort der stark umweltbelastenden Kohlenwertstoffbetriebe, zur Apotheose der Familie Röchling im raumgreifenden Deckengemälde der Völklinger Versöhnungskirche. Am Ort der Reparatur, der Hängebahnwerkstatt, schließen sich die Kreise im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. „Nach BEWEGUNG MACHT GESCHICHTE folgt nun der zweite Meilenstein der Auseinandersetzung mit der Geschichte unseres Ortes im Jubiläumsjahr 150 JAHRE VÖLKLINGER HÜTTE. Rémy Markowitsch richtet mit WE ALL (Except the Others) seinen genuin künstlerischen Blick auf die Geschichte und Themen unseres exemplarischen Schauplatzes und trägt mit kreativer Zuspitzung zu einem tieferen Verständnis der Höhen und Tiefen des ehemaligen Eisenwerkes bei“, so Dr. Ralf Beil, Kurator der Ausstellung und Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.
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X-RAY - Die Macht des Röntgenblicks
Weltkulturerbe Völklinger Hütte
X-RAY ist die erste Ausstellung überhaupt, die sich umfassend dem Phänomen der Röntgenstrahlen und den zahlreichen kulturellen und künstlerischen Aspekten des Röntgenblicks widmet. Auf der Basis des weiten Spektrums der Röntgentechnik – vom ersten Röntgenbild über historische Röntgengeräte der Medizin und Naturwissenschaften bis hin zum aktuellsten Röntgen-Satelliten der Weltraumforschung – beleuchtet die Schau insbesondere die kreativen Wechselwirkungen des Röntgenblicks in Kunst und Kulturgeschichte, Politik, Natur, Literatur und Architektur, Musik, Mode und Kino. Am 8. November 2025 ist es auf den Tag genau 130 Jahre her, dass Wilhelm Conrad Röntgen in seinem Würzburger Labor die X-Strahlen erstmals bewusst als bislang unbekanntes Phänomen wahrnimmt. Nur wenige Wochen danach verbreitet sich diese bahnbrechende Entdeckung wie ein Lauffeuer um den Erdball und inspiriert nicht nur Wissenschaftler:innen, sondern sofort auch bildende Künstler, Musiker, Filmemacher und Karikaturisten. Diese Faszination ist bis heute ungebrochen, wie der als Erlebnislandschaft gestaltete X-RAY-Parcours zu zeigen vermag: Er vereint in der Industriekathedrale der Gebläsehalle eine Röntgen-Kapelle von Wim Delvoye ebenso wie ein transparentes Backstein-Labyrinth von Cris Bierrenbach, einen Catwalk mit Röntgen-Mode und ein Kino für X-RAY-Filme. In 18 Kapiteln entfaltet sich ein höchst welthaltiges Panorama der Moderne und Gegenwart: Marie Curie trifft hier auf Claude Cahun, Frida Kahlo, Isa Genzken und Iris van Herpen; John Heartfield auf Edvard Munch, Mies van der Rohe, Thomas Mann und William Wegman. X-RAY macht das Unsichtbare sichtbar und Kunst und Wissenschaft zum Erlebnis. „Röntgenstrahlen durchdringen unsere Moderne und Gegenwart auf ganz besondere Art und Weise: Dank ihrer erfahren wir Medizin, Politik, Geschichte, Kunst und Natur, ja selbst Geschlechterrollen neu. Wir blicken buchstäblich auf sonst verborgene Tiefenschichten unser selbst und unserer Umwelt – von den Molekülen und Kodierungen unserer Körper bis hin zu den entferntesten Galaxien des Weltraums“, so Kurator Dr. Ralf Beil. DAS RAHMENPROGRAMM Zur Ausstellung realisiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zahlreiche Führungen sowie Workshops für Kinder und Jugendliche zu politisch, wissenschaftlich, künstlerisch oder biografisch orientierten Themen: „Macht und Gewalt des Röntgenblicks“, „Wie Röntgenstrahlen Wissenschaft und Welt verbinden“, „Durchleuchtet – Meinem Inneren auf der Spur“ sowie „Auf der Suche nach Mister X“. Ferner ist in Kooperation mit dem Kino 8 ½ und dem Filmhaus Saarbrücken ein X-RAY Filmprogramm zu sehen.
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Ivan Cheng: