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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

Kontakt

Aalto-Theater
Opernplatz 10
D-45128 Essen

Telefon: +49 201 81 22 -200
Fax: tickets@theater-essen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

© Bettina Stöß
Tanz

Relations

Tanz-Triptychon von Jiří Kylián und Johan Inger

Musik von Benjamin Britten, Dirk Haubrich nach Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt, Maurice Ravel

Einen dreiteiligen Tanzabend mit Weltklasse-Choreografien verspricht die zweite Premiere der Spielzeit des Aalto Ballett Essen. In „Relations“ treffen zwei Stücke des tschechischen Star-Choreografen Jiří Kylián auf eine Choreografie des renommierten Schweden Johan Inger. Beide Choreografen, die zu den wichtigsten der Gegenwart gehören, sind mit dem Aalto Ballett Essen eng verbunden: Kylián präsentierte in Essen u. a. seinen gefeierten Abend „Archipel“, Inger begeisterte in der Spielzeit 2024/2025 mit „Carmen“ das Essener Publikum. Die Stücke des Triptychons setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Beziehungen auseinander – Beziehungen emotionaler, zwischenmenschlicher, mentaler, körperlicher oder philosophischer Art.

Der erste Teil des Abends, Kyliáns zeitlose Choreografie „Forgotten Land“ (1981) zu Benjamin Brittens eindringlicher „Sinfonia da requiem“, thematisiert auf abstrakte Weise die Beziehung zwischen Mensch und Natur, setzt sich mit geografischen wie auch menschlichen Metamorphosen auseinander.

Kyliáns „Sleepless“ (2004) zur sphärischen und zugleich kraftvollen Komposition von Dirk Haubrich, basierend auf Wolfgang Amadeus Mozarts „Adagio“ für Glasharmonika und Quartett, untersucht die Beziehung zwischen Wachen und Schlafen, die Dimensionen des Unterbewusstseins ans Licht bringt.

Ingers „Walking Mad“ (2001) zu Ravels weltberühmtem „Boléro“ sowie Arvo Pärts puristischer Klavierkomposition „Für Alina“ spürt Beziehungen zwischen Menschen in verschiedenen Formen und Situationen nach. Der Tanz entführt hier auf eine Reise in unser Innerstes, trifft auf Sehnsüchte und Ängste, aber auch die Leichtigkeit des Seins.

„Relations“ ist ein zeitgenössisches Tanz-Triptychon der besonderen Art: Es verbindet klassische mit moderner Tanzsprache und innovativen Balletttechniken, die die Vielseitigkeit der Compagnie am Aalto-Theater herausstellen. „Relations“ ist mal mitreißend und laut, mal still und zerbrechlich. Der Abend lädt ein zum Erleben und Spüren von Beziehungen – zu anderen, zu uns selbst, zum Tanz.

Dramaturgie: Patricia Knebel

Forgotten Land
Choreografie: Jiří Kylián
Bühne und Kostüme: John F. Macfarlane
Licht: Hans-Joachim Haas/Kees Tjebbes

Sleepless
Choreografie / Bühne: Jiří Kylián
Kostüme: Joke Visser
Licht: Kees Tjebbes

Walking Mad
Choreografie / Bühne und Kostüme: Johan Inger
Licht: Erik Berglund

ca. 2 Stunden, inkl. Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

Hinweise: Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte Relations

© Alvise Predieri
Oper

La fanciulla del West

(Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini

„Wildwestoper“ mit farbenreicher Musik und Hollywood-Charme

Goldfieber trifft auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sie sich sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …

Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden. „‚La fanciulla del West‘ ist mir von allen Opern am besten gelungen“, schrieb er über seine dreiaktige Oper, die 1910 in der Metropolitan Opera ihre glänzende Premiere feierte. Und obwohl „Fanciulla“ die Popularität etwa einer „Tosca“ oder „Bohème“ nie erreichte, ist sie angesichts ihrer einzigartigen, filmischen Ästhetik jenseits der Wildwest-Romantik einer Entdeckung wert. Gerade auf diesen filmischen Aspekt fokussiert sich das Regieteam um Dirk Schmeding, dessen fantasievolle Regiehandschrift sich in seinen Arbeiten unter anderem in der Oper Frankfurt, der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, dem Luzerner Theater und nun erstmals im Aalto-Theater erkennen lässt.


Musikalische Leitung
Andrea Sanguineti/Tommaso Turchetta
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Julia Rösler
Video: Johannes Kulz
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Ballett

Carmen

Ballett in zwei Akten von Johan Inger
Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin, Marc Álvarez

Der schwedische Star-Choreograf Johan Inger erzählt in packenden Bildern die Liebestragödie um Carmen.

Carmen, von allen Seiten umschwärmt und begehrt, trifft auf den Soldaten Don José, der ihren Verführungskünsten verfällt und sich rettungslos in sie verliebt. Seine Liebe aber engt sie ein und so gibt sie sich dem nächsten Abenteuer hin, während Josés Eifersucht wächst und unausweichlich ins Verderben führt …

Die Geschichte Carmens, der Titelheldin von Bizets unsterblicher Oper, fasziniert seit Jahrzehnten. Die Fragen, die der Stoff aufwirft, sind vielfältig und bis heute inspiriert die fatale Dreiecksgeschichte Kunstschaffende jeder Gattung. Nach Ben Van Cauwenberghs packender neoklassischer Interpretation erzählt die Compagnie des Aalto Ballett Essen den Mythos der vermeintlichen „femme fatale“ nun in der eindringlichen Choreografie Johan Ingers mit Mitteln des modernen Balletts neu. Der schwedische Star-Choreograf rückt Don José sowie dessen Liebeskummer und krankhafte Obsession für die selbstbestimmte Carmen ins Zentrum des Abends. Erzählt wird die tragische Geschichte von Eifersucht und Mord aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Ein Kind wird unfreiwillig Zeuge und schildert das tödliche Geschehen durch seinen unschuldigen Blick.

2015 feierte Ingers Interpretation mit der Compañía Nacional de Danza in Madrid ihre Uraufführung, ein Jahr später erhielt der Choreograf den renommierten Prix Benois de la Danse für den Abend, der auch musikalisch neue Perspektiven eröffnet: Der Komponist Rodion Schtschedrin nahm 1967 Modernisierungen an Bizets weltbekannten Melodien vor und verarbeitete sie zu seiner beliebten „Carmen-Suite“. Ergänzt werden diese beiden Carmen- Klassiker durch Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez, der mit einer emotionalen Klangsprache in das Innere der Figuren blickt und ein eindrückliches Psychogramm zeichnet.

Mit: Compagnie des Aalto Ballett Essen, Essener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Choreografie: Johan Inger
Bühne: Curt Wilmer/Leticia Gañán Calvo
Kostüme: David Delfín
Licht: Tom Visser
Dramaturgie: Gregor Acuña-Pohl/Laura Bruckner

1 Stunde, 50 Minuten inkl. einer Pause

Empfohlen ab 16 Jahren
Hinweise: In der Inszenierung kommt es zum Einsatz von Schusswaffen und damit verbundenen Schussgeräuschen.

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Oper

Don Gio­vanni

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Für diese Inszenierung wurde Stefan Herheim vom renommierten Fachmagazin "Opernwelt" zum "Regisseur des Jahres 2007" gewählt. Von den überregionalen Medien hochgelobt, entwickelte sich das Werk auch zum Publikumsrenner. Der Mythos von Don Juan entstammt einer volkstümlichen Legende, die Ereignisse in einem der Klöster Sevillas tradiert. Mehrere dramatische Ausgestaltungen, u. a. von Molina, Molière und Goldoni, gehen der Zusammenarbeit von Lorenzo da Ponte und Wolfgang Amadeus Mozart an ihrem heiteren Drama "Don Giovanni" (UA 1787) voraus.

Die 2065 von Leporello katalogisierten Opfer des Liebesgottes belegen akribisch, dass Don Giovannis erotischer Genussdrang eine fast religiös absolute Dimension besitzt. Dabei gibt Giovanni den Wunsch nach Freiheit – "Viva la libertà!" – seiner Feier-Gemeinde als Gebetsparole vor. In „Objekte der Begierde“ kommt der Surrealist Luis Buñuel dieser fatalen Verknüpfung von Liebessehnsucht und Erlösungsreligion nahe: "Heute steht es, wenn es stimmt, was mir erzählt wird, mit der Liebe wie mit dem Glauben an Gott. Sie scheint zu verschwinden, jedenfalls in bestimmten Gesellschaftsschichten. Man betrachtet sie gern als ein historisches Phänomen, als eine kulturelle Illusion. Man studiert sie, man analysiert sie, und wenn möglich, heilt man sie." Diese Heilssuche des Gottes der Liebe, nach göttlicher Liebe und für einen liebenden Gott wurde auf den Tag genau am 251. Geburtstag Mozarts in Essen aufgeführt.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Stefan Herheim
Bühne und Kostüme: Thomas Schuster
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Empfohlen ab 14 Jahren

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Bewertungen & Berichte Don Gio­vanni

Oper

Das Wunder der Heliane

Oper in drei Akten von Erich Wolfgang Korngold

Premiere: 3.10.2026

Libretto von Hans Müller nach einem Mysterium von Hans Kaltneker

Eine Geschichte über Hoffnung und Licht in dunklen Zeiten – zur überbordenden Musik von Erich Wolfgang Korngold

Heliane ist die Frau eines tyrannischen Herrschers, den sie nicht liebt. Ein Fremder kommt in das kalte, hoffnungslose Land, bringt Zuversicht und Freude. Für dieses Vergehen wird er zum Tode verurteilt. Heliane hat Mitleid mit dem Fremden, besucht ihn in der Nacht vor seiner Hinrichtung. Der Fremde und sie begegnen sich mit Menschlichkeit, Heliane tröstet seine Seele und erfüllt ihm drei Wünsche. Der Herrscher bezichtigt Heliane der Untreue und verurteilt auch sie zum Tode. Um Heliane zu retten, tötet der Fremde sich selbst. Der Herrscher schlägt seiner Frau einen grausamen Pakt vor: Wenn sie den Fremden von den Toten auferstehen lässt, wird sie begnadigt. Heliane gelingt die Erweckung nicht und sie ist bereit zu sterben. Wundersam erhebt sich dann aber der Fremde von den Toten. Die Macht des Herrschers zerbricht.

Mit „Das Wunder der Heliane“ präsentierte Korngold 1927 seine zweite abendfüllende Oper. In deren Zentrum steht mit Heliane eine ungewöhnliche, facettenreiche Frauenfigur, die sich zwischen Femme fatale, Maria Magdalena und Kindfrau aufspannt und die für große Empathie und Menschlichkeit steht in einer Welt, in der beides verloren gegangen ist. Korngold komponierte eine Musik, die sich durch überbordende Fülle, Schönheit und Intensität auszeichnet und den großen, spätromantischen Orchesterapparat bedient.

Das künstlerische Team um die mit dem Faust-Preis geehrte Regisseurin Elisabeth Stöppler siedelt die Oper in einer dystopischen Welt an, in der die lebensspendenden Elemente Licht und Wasser nahezu erschöpft sind. Nur Heliane und der Fremde sind in der Lage, eine Vision von Utopie und Hoffnung zu zeichnen. Korngolds rahmensprengende, betörende Partitur erweckt Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti zum Leben.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Nicole Pleuler
Licht: Ulrich Eh
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Patricia Knebel

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: 4 Stunden, inkl. 2 Pausen

Premieren-Talk am 3. Oktober 2026 von 14:30 – 16:00 Uhr im Foyer des Aalto-Theaters mit Regisseurin, Dirigent und weiteren Expert*innen

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Oper

Rigo­letto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave

Ein Clown schwört Rache

Ein Witz mit ganz schlechtem Ausgang: Rigoletto scherzt, pfeift auf politische Korrektheit und macht Witze auf Kosten anderer, ohne besondere Konsequenzen – bis er deswegen vom Grafen Monterone verflucht wird. Diesen Fluch nimmt Rigoletto sehr ernst – im Gegensatz zu seinem Chef, dem charmanten Herzog von Mantua, der das Leben ohne Einschränkungen zu genießen weiß: Frauen, Alkohol, Spiele, wilde Partys – alles, was ihm gerade gefällt.
Gilda, die kindlich-naive Tochter Rigolettos, ist sein nächstes Opfer. Der verzweifelte Vater lässt die Entehrung Gildas nicht unbeantwortet und schmiedet Rachepläne: Er beauftragt einen Profi-Killer, um sich des Herzogs zu entledigen. Doch er weiß nicht, dass Gilda bereit ist, sich selbst für den Herzog zu opfern. Eines lernt Rigoletto auf grausame Weise: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Die 1851 in Venedig uraufgeführte Oper sollte den Beginn der sogenannten „trilogia popolare“ markieren und Giuseppe Verdi als Opernkomponisten etablieren. Alles hat dazu beigetragen: Eine geniale Partitur mit einem Hit nach dem anderen, eine unschlagbar theatralische Vorlage („Le roi s’amuse“ von Victor Hugo), ein beachtlicher Zensur-Skandal und herrliche Stimmen der Uraufführung. Bis heute gilt „Rigoletto“ als ein Meisterwerk Verdis und ist aus dem Repertoire kaum wegzudenken.
Die aus der Ukraine stammende Regisseurin Kateryna Sokolova, die bisher an zahlreichen Häusern inszenierte, unter anderem am Theater an der Wien, an der Staatsoper Nürnberg und der Oper Graz, ließ sich in ihrem Konzept von der Welt Oscar Wildes und dem viktorianischen London des Fin de Siècle inspirieren und präsentiert den bildreichen, verführerischen Rigoletto-Kosmos in seiner schwelgerischen Mischung aus Opulenz und Einsamkeit.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Kateryna Sokolova
Bühne: Nikolaus Webern
Kostüme: Constanza Meza-Lopehandía
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Altersempfehlung: Empfohlen ab 12 Jahren

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Familientheater

Oper Kleinlaut:
Ruckedigu, da fehlt doch ein Schuh

Ein Kinderstück von Heribert Feckler und Marie-Helen Joël

Ein Kammerdiener am Rande des Nervenzusammenbruchs! Während Hexe Kleinlaut und Freundin Crizzy in einem Meer von Schuhen baden, sucht er den gläsernen Pantoffel. Zweimal ist dem Königssohn diese unbekannte Schöne schon weggelaufen. Dieses Mal aber hat er die Treppe mit Pech bestreichen lassen, damit sie bei ihm kleben bleibt. Gerade noch hat er im Ballsaal mit ihr getanzt, nun sind sie und ihr Schuh verschwunden. Dumm gelaufen! Dabei kennt der Kammerdiener das Märchen „Aschenputtel“ sehr gut und weiß genau, dass jetzt die Stelle käme, an der er eigentlich einen kleinen, zierlichen Schuh finden müsste. Zum Glück gibt es Hexe Kleinlaut und ihre Freundin Crizzy! Die können zaubern – manchmal jedenfalls ...

Empfohlen ab 3 Jahren

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Familienkonzert

"Alte Lieder - neue Klänge"

Aalto Kinder- und Jugendchor meets Jazz-Trio

Leitung: Patrick Jaskolka
Klavier: Finn Burkhard
Kontrabass: Gabriel Spindler
Schlagzeug: Paul Geiter
Kinderchor


Improvosierte Musik auf der Grundlage von Volksliedern und Werke von Jan-Hendrik Herrmann, Oliver Gies u.a.

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Kinderprogramm

Superkräfte

Ferienabenteuer

Hast du dich schon mal gefragt, was eigentlich in dir steckt? Wir glauben fest daran: In jedem von uns schlummern verborgene Superkräfte! Manchmal braucht es nur den richtigen Funken, um sie zu wecken. Entdecke gemeinsam mit uns deine Superkräfte und mache die Welt ein kleines bisschen bunter und heldenhafter! In diesem Ferienabenteuer werden neben Singen und Tanzen auch unsere eigenen Helden-Ausrüstungen gebastelt, also pack lieber Klamotten ein, die du schmutzig machen kannst. Außerdem solltest du ausreichend Proviant mitbringen, denn heldenhaft zu sein kann anstrengend sein und macht großen Hunger.

Wenn wir etwas über dich bereits vor Beginn des Workshops wissen sollten, melde dich gerne unter kulturvermittlung@tup-online.de .

Abschlussperformance
Freitag, 23. Oktober 2026, 14:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer

ca. 5 Stunden, 30 Minuten
Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
Treffpunkt Aalto-Theater, Bühneneingang

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Kinderkonzert

Das Kind und das Ding

Ein Spiel- und Ausprobierplatz für Klänge

Das Ding steht rum und macht gar nichts. Auf einmal pfeift es los und schüttelt sich, raucht und schnaubt, und wenn man genau hinhört, dann singt es und spricht. Für die Erwachsenen ist es lauter Blech und gehört auf den Müll, für das Kind wird es immer mehr zum Mittelpunkt seiner Welt, weil man mit dem Ding am besten spielen, träumen und lachen kann. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Maschine wird zum Spiel- und Ausprobierplatz für maschinelle und menschliche Klänge.

Inszenierung und Libretto: Michaela Dicu
Bau und Konzeption Ding: Benjamin Stache/Erwin Stache
Das Kind: Kim Holtappels

Empfohlen ab 3 Jahren

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Familienprogramm

Familien-Werkstatt

Doppelte Türgriffe als Einladung für Groß und Klein! Bereits an der Eingangstür zeigt unser Architekt Alvar Aalto, dass in diesem Theater jeder willkommen ist. Zunächst nehmen die Familien an einer Erlebnistour durch unser Haus teil. Der Blick hinter den blauen Vorhang eröffnet die Sicht auf 1.750 Quadratmeter Bühnenfläche und lädt zum Entdecken einiger wichtiger Abteilungen ein, die an einer Opern- oder Ballettproduktion beteiligt sind. Und dann heißt es für die Familien: Bühne frei! Gemeinsam wird eine Szene vorbereitet und einstudiert; dazu gehören auch Kostüme, Maske, Beleuchtung und Musik. Nicht nur hinter die Kulissen zu schauen, sondern sich aktiv mit dem Leben auf und hinter einer Bühne vertraut zu machen, ist in jedem Alter ein besonderes Erlebnis. Alle packen an, alle machen mit, gemeinsam machen wir Theater!

ca. drei Stunden
Für Kinder und Erwachsene, empfohlen ab 6 Jahren
In der Pause können mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.

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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Performance Prinz Regent Theater
Do 16.7.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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