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Brahms Zyklus 1

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Die vier Symphonien von Johannes Brahms (1833–1897) zählen zu den Herzstücken aller großen Dirigenten und Orchester. So reichhaltig ist ihre Ausdruckskraft, so vielfältig sind die Gestaltungsmöglichkeiten, welche diese Werke eröffnen, dass es immer wieder ein Abenteuer ist, in ihren Partituren auf Entdeckungsreise zu gehen. In den beiden Sonderkonzerten seiner ersten Spielzeit mit den Dortmunder Philharmonikern wird uns Jordan de Souza seinen Brahms zu Gehör bringen – und das gleich mit dem kompletten Zyklus an zwei aufeinanderfolgenden Abenden.

Mit seinen Symphonien nahm Brahms schon zu Lebzeiten überraschend schnell das Publikum für sich gefangen. Vor allem mit den tiefen Gefühlen, die in seiner Musik „zur Sprache kommen“, traf er unmittelbar den Nerv der Zeit. Die progressiven Ströme, die noch Beethoven prägten, waren weitestgehend verebbt. Brahms und seine Anhänger suchten ihr Glück vermehrt in der Innerlichkeit, in der Liebe zur Natur und in den himmlischen Gefilden der Religion.

Der Weg zur Symphonie war für Brahms indes kein leichter. Von Robert Schumann, seinem großen Mentor, hatte er gewaltige Vorschusslorbeeren bekommen, die ihn mehr belasteten, als sie ihm nutzten: Seine Sonaten seien „verschleierte Symphonien“, schrieb Schumann 1853 über die Klavierwerke des gerade einmal 20-jährigen Johannes Brahms. Roberts Gattin Clara vertraute damals ihrem Tagebuch an: „Das ist wieder einmal einer [Brahms], der kommt wie eigens von Gott gesandt.“ So als Messias angepriesen, trug Brahms ein schweres Bündel mit sich herum.

Und ein weiterer Schatten lag auf seiner Seele: Die Symphonien Beethovens hatten die jüngeren Komponisten derart beeindruckt, dass viele sich geradezu blockiert fühlten, die Gattung fortzuführen. Noch Anfang der 1870er Jahre, als Brahms fast 40 Jahre alt war, schrieb er an den Dirigenten Hermann Levi: „Ich werde nie eine Symphonie komponieren. Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen [gemeint ist Beethoven] hinter sich marschieren hört.“ Diese Aussage muss man jedoch relativieren. Denn insgeheim arbeitete er stetig an dem großen Projekt.

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